Die Busverbindungen auf Syros sind übersichtlich, wie man auch hier erkennen kann:
In 80 Tagen um die (halbe) Welt ... ein lang gehegter Traum ist wahr geworden, denn jetzt treiben wir unser Unwesen am anderen Ende der Welt, genauer gesagt: in einigen Ländern Südostasien's. Dieser Blog ermöglicht es allen Gönnern, die wir im kalten deutschen Winter zurücklassen mussten, sich mit uns darüber zu freuen, dass wir im Warmen s(chw)itzen, und unsere Erlebnisse zu teilen.
Syros ist das Verwaltungszentrum der Kykladen. Die Hauptstadt Ermoupoli hat über 11.000 Einwohner und ist sowas wie eine römisch-katholische Enklave Griechenlands. Auf den beiden Hügeln thronen eine katholische und eine griechisch-orthodoxe Kirche. Die katholische Kirche thront im Viertel Ano Syro, welches mit der Stadt Ermoupoli verschmolzen ist.

Sonkran ist ein würdiger Abschluss für unsere Reise, die eine Woche eher als urspruenglich geplant endet. Die Hitze hat uns dann doch ein wenig früher zurückgebracht und Mittwoch auf Donnerstag geht´s nach Deutschland.
Früh genug, denn ab Freitag sind die Flughäfen in Europa wegen der Vulkanaschewolke aus Island geschlossen.
Das war knapp. Aber wir haben's geschafft!

Naechster Stopp war Phi Phi Don Island. Hopsing war entsetzt, schliesslich war der letzte Besuch auf der Insel noch vor dem Tsunami. Der malerische Palmengarten wurde durch den Tsunami zerstoert und anschliessend komplett durch Beton ersetzt. Zahllose Geschaefte saeumen die engen Gassen, die jetzt das Zentrum der Insel bilden. Warum kein breiter Fluchtweg entstanden ist, bleibt fragwuerdig. Der Kommerz siegte wohl ueber den Sicherheitsgedanken.
Die Zeit verflog und als letzte Station schnorchelten wir auf hoher See. Das Wasser ist glasklar und die Lichtstrahlen faechern sich gegen den Meersgrund auf. Die Fische sind bunt und zahlreich. Miang schwamm inmitten eines Schwarms, der keinerleich Beruehrungsaengste hatte und um ihn herum schwirrte.
Viel zu frueh mussten wir aufbrechen und verliessen die beeindruckende Wasserwelt Suedthailands.