Aonang Beach ist ein sehr touristischer Ort, doch kaum erreicht man diverse Straende der naeheren Umgebung, weiss man, warum so viele Menschen hierher fahren. Dabei ist der Aonang Beach weniger interessant. Die Kulisse ist schoen, aber das Wasser mit einem Oelfilm bedeckt, und der Strassenlaerm erinnert an den Friedrich-Ebert-Ring.
Doch Aonang Beach ist der Ausgangspunkt fuer zahlreiche interessante Ziele. Die 'James Bond Insel' haben wir uns ebenso wenig angetan wie 'Chicken Island', zumindest bisher.
Den zauberhafte 'Raley Beach" haben wir ja im letzten Blogeintrag schon gezeigt.
Gestern ging es dann auf Schnorcheltour und unser erstes Ziel war Bamboo Island. Wie aus dem Bilderbuch zeigt sich die Schoenheit der Region und Hopsing machte sich sofort auf zum Muschelnsammeln. Hier eine kleine Impression des Strandes:
Leider dauerte der Aufenthalt nur 40 Minuten und schon ging es weiter, um eine der zahlreichen Hoehlen Suedostasien's zu besichtigen. Diesmal nur vom Boot aus und viel zu sehen gab es nicht. Die vier Speedboote vor uns verhinderten dies. Schlimm war das aber nicht und schon ging es weiter.
Der naechste Stopp war eine Lagune und diese bot einen atemberaubenden Anblick. Einzig einsam war es nicht. Hier war es ebenso voll wie auf der A3 zum Berufsverkehr. Wir stoppten und genossen das lauwarme Wasser. Miang schnorchelte sich durch die Unterwasserwelt. Immerhin gelang ein Foto ohne grossen Verkehr:

Naechster Stopp war Phi Phi Don Island. Hopsing war entsetzt, schliesslich war der letzte Besuch auf der Insel noch vor dem Tsunami. Der malerische Palmengarten wurde durch den Tsunami zerstoert und anschliessend komplett durch Beton ersetzt. Zahllose Geschaefte saeumen die engen Gassen, die jetzt das Zentrum der Insel bilden. Warum kein breiter Fluchtweg entstanden ist, bleibt fragwuerdig. Der Kommerz siegte wohl ueber den Sicherheitsgedanken.
Die Zeit verflog und als letzte Station schnorchelten wir auf hoher See. Das Wasser ist glasklar und die Lichtstrahlen faechern sich gegen den Meersgrund auf. Die Fische sind bunt und zahlreich. Miang schwamm inmitten eines Schwarms, der keinerleich Beruehrungsaengste hatte und um ihn herum schwirrte.
Viel zu frueh mussten wir aufbrechen und verliessen die beeindruckende Wasserwelt Suedthailands.
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