Ein weiterer Ausflug brachte uns zu einer Inselgruppe nicht weit von Aonang Beach entfernt. Auf gut Glueck waehlten wir Chicken Island und genossen eine ganze zeitlang den malerischen Strand.
Doch es dauerte nicht lang und die truegerische Ruhe war vorbei: Die Insel liegt auf einer Ausflugsroute und kaum eine Stunde nach unserer Ankunft ging es zu es wie in einem Taubenschlag: Wie an einer Perlenkette gereiht parkten die Longtailboote und der Strand samt seiner Gastronomie sahen sich einer Invasion an vorwiegend asiatischen Gaesten ausgesetzt. Ein Haufen schnatternder Japaner oder Chinesen ist ein wirkliches Erlebnis, aber keines, das man erleben muss.
Gegen Mittag wussten wir auch, warum sich die Massen auf unsere Insel stuerzten. Die Ebbe setzte ein und wenig spaeter konnte man zu Fuss die nahegelegene Tub Island erreichen. Scheinbar ein beeindruckendes Ereignis, denn wie die Lemminge setzte eine Voelkerwanderung ein. Man glaubte sich in die Zeit Moses zurueckgesetzt, als er das Rote Meer teilte.
Leider hatten wir am Morgen vereinbart, erst gegen vier Uhr nachmittags abgeholt zu werden. Da hatten wir das Malheur. Immerhin verschwanden die Massen aehnlich ploetzlich wie eine Heuschreckenplage und wir konnten noch eine Stunde Ruhe bei nachlassender Hitze geniessen, ein versoehnlicher Abschluss.
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