Auf nach Griechenland. Über Athen erreicht man den Fährhafen Rafina nach rund einer halben Stunde:
In 80 Tagen um die (halbe) Welt ... ein lang gehegter Traum ist wahr geworden, denn jetzt treiben wir unser Unwesen am anderen Ende der Welt, genauer gesagt: in einigen Ländern Südostasien's. Dieser Blog ermöglicht es allen Gönnern, die wir im kalten deutschen Winter zurücklassen mussten, sich mit uns darüber zu freuen, dass wir im Warmen s(chw)itzen, und unsere Erlebnisse zu teilen.

Sonkran ist ein würdiger Abschluss für unsere Reise, die eine Woche eher als urspruenglich geplant endet. Die Hitze hat uns dann doch ein wenig früher zurückgebracht und Mittwoch auf Donnerstag geht´s nach Deutschland.
Früh genug, denn ab Freitag sind die Flughäfen in Europa wegen der Vulkanaschewolke aus Island geschlossen.
Das war knapp. Aber wir haben's geschafft!

Naechster Stopp war Phi Phi Don Island. Hopsing war entsetzt, schliesslich war der letzte Besuch auf der Insel noch vor dem Tsunami. Der malerische Palmengarten wurde durch den Tsunami zerstoert und anschliessend komplett durch Beton ersetzt. Zahllose Geschaefte saeumen die engen Gassen, die jetzt das Zentrum der Insel bilden. Warum kein breiter Fluchtweg entstanden ist, bleibt fragwuerdig. Der Kommerz siegte wohl ueber den Sicherheitsgedanken.
Die Zeit verflog und als letzte Station schnorchelten wir auf hoher See. Das Wasser ist glasklar und die Lichtstrahlen faechern sich gegen den Meersgrund auf. Die Fische sind bunt und zahlreich. Miang schwamm inmitten eines Schwarms, der keinerleich Beruehrungsaengste hatte und um ihn herum schwirrte.
Viel zu frueh mussten wir aufbrechen und verliessen die beeindruckende Wasserwelt Suedthailands.
Am Karon Beach auf der Insel Phuket bekommen wir ein Kontrastprogramm geboten: Die Bars haben lange geoeffnet und es ist was los (hoert man dann auch nachts, wenn man frueher zu Bett geht). Karon Beach bietet Tourismus pur und koennte ueberall auf der Welt sein (Rimini, Mallorca). Nach all der Ruhe nicht schlecht, aber wirklich schoen ist es hier nicht. Die Strandliegen sind zahlreich, einzig das Meer ist spitze. Aber drei Naechte sind genug und so siedeln wir um zum Aonang Beach nahe der Stadt Krabi.
Und hier ist es trotz ueberborderndem Tourismus schoen. Der Regen ist uns aus Vietnam gefolgt. Es schuettet taeglich wie aus Eimern, meistens am Nachmittag und das schon den vierten Tag in Folge.