Donnerstag, 18. März 2010
Kulinarische Genuesse
Dienstag, 9. März 2010
Aufsteigender und absteigender Drache
Hanoi hiess frueher Than Long (aufsteigender Drache) und ist die Heimat von 6 Millionen Mopeds und mindestens doppelt so vieler Hupen. Ein solches Konzert findet man sonst hoechstens in Neapel oder Rom. Der Verkehr ist schauderhaft und insgesamt schlaegt die Stadt Bangkok um Laengen. Faszinierend sind hier die Kreuzungen. Aus vier Richtungen kommen Mopeds angebraust und queren ohne Unfall. Die Verkehrsregeln erschliessen sich uns nicht.
Auch die Koeche koennten dringend eine Fortbildung in Thailand gebrauchen.
Miang wagt sich unter die Schere und mit frisch geschnittenem Haar (60.000 Dong bzw. 2,30 Euro kostete das Vergnuegen) geht es zur mystischen Halong Bucht.
Ha Long, d. h. absteigender Drache, ist das Gegenstueck zu Thang Long und das nicht nur in der vietnamesichen Mythologie. 3,5 Stunden dauert der Transport, vorbei an lieblicher Landschaft samt Reisfeldern und verstaubten Industrieanlagen.
Angekommen bekommen wir ein passables Boot und tuckern gemaechlich durch die Bucht der fast 2000 Inseln, im Konvoi mit Dutzenden weiteren Schiffen.
Erster Halt ist eine doch gewaltige Hoehle, deren Besuch ist sehr lohnenswert.
Anschliessend schwingt Miang die Paddel und umrundet gekonnt ein Inselchen in der Bucht.
Viel zu schnell sind wir wieder im Moloch Hanoi. Aber bald geht es weiter. Unser naechstes Ziel heisst Hoi An und íst hoffentlich entspannender. Im Moment sind wir alles, aber noch keine Freunde von Vietnam.
Sonntag, 7. März 2010
Freitag, 5. März 2010
Mekong - Der grosse Strom
Mittwoch, 3. März 2010
Ein Tag in Luang Prabang
Dienstag, 2. März 2010
Mystisches Laos
Freitag, 26. Februar 2010
Rose des Nordens
Es ist eine Stadt zwischen Tradition und Moderne. Zahlreiche Tempel saeumen die Stadt, die unvermeidlichen Drachenwesen verfolgen einen ueberall. Der Norden Thailand's ist buddhistisch, an mancher Stelle christlich, aber der Geisterglaube ist im taeglichen Leben der Bewohner nicht wegzudenken. Die Frontscheibe der Taxis mit all ihren Amuletten, Schreinen und Buddhas zeigen dies.
Auch hier sind die Tuk-Tuk und Mopeds allgegenwaertig. Doch erscheint das harmlos, wenn man hoert, dass in Hanoi - Vietnam - taeglich circa 6 Millionen Zweiraeder unterwegs sein sollen. Trotdem knattert es hier ordentlich und die Ueberquerung der Strasse im Bild unten ist ein echtes Abenteuer. Wer auf eine Luecke wartet, geht hier in Rente.
Nachdem Montag Reisetag war, haben wir Dienstag und Mittwoch zum Chillen genutzt. Wir sind schliesslich keine Rennpferde und brauchen unsere Pausen. Ihr seht, wir haben die asiatische Gelassenheit verinnerlicht.
Donnerstag ist dann eine Touri-Tour angesagt. Natuerlich angepriesen als "Less Touristic Area", was natuerlich ein Witz ist. Erste Station war eine Orchideen- und Schmetterlingsfarm, die natuerlich nicht mit Bendorf mithalten kann. Ein Event, der mehr als fluessig ist.
Schoen spiessig, oder?
Dann geht es erneut rein in das Pick-Up-Taxi und wir fahren eine Dreiviertelstunde gegen Norden. Zahnlose Elefanten sind unser Ziel und der Ritt ist enttaeuschend. Man koennte das eher als Elefantenstehen bezeichnen und so grasen die Tiere mehr, als sie uns transportieren. Die ganze Strecke betraegt vielleicht einen Kilometer, wahrscheinlich weniger (Hopsing spricht von fuenfzig Metern). Die anschliessende Fuetterung bringt eine glueckliche Hopsing hervor:
Anschliessend fahren wir erneut ueber holprige Strecken ins Nirgendwo und landen nach gefuehlten zwei Stunden endlich mitten im Dschungel. Fast glaube ich, wir haetten direkt die "Off Road Tour" im allradangetriebenen Jeep buchen koennen.
So eine Tour hat den Vorteil, dass man eine Menge Leute kennen lernen kann. Ken aus Kalifornien, der in Suedkorea lebt und als Englischlehrer arbeitet. San Diego ist eine Autostadt mit schlechtem Nahverkehr nahe der mexikanischen Grenze. In San Diego sind 50% der Menschen aus Lateinamerika, sag mal einer, bei uns gaebe es eine Ueberfremdung. Weiterhin begleiten uns zwei Familien aus dem Elsass samt Kinderschar und ein Italiener, der den <Flight Of The Gibbons Park>
Nach einer Stunde Marsch durch wunderschoene Natur - erinnert mich an daheim, nur dass die Ruppertsklamm keine Palmen hat - und dem Besuch eines Bergvolks ist ein Wasserfall angesagt samt baden. Das kuehle Nass kommt wie gerufen und ruft das Kind in mir hervor.
Anschliessend wieder in den Pick-Up und ich muss sagen, ich liebe das Autofahren samt Sitzen auf einer Pritsche. Durchgeruettelt und eine weitere Dreiviertelstunde ueber die Holperstrecke spaeter geht es ins Wasser: White Water Rafting!
Jetzt haben wir noch zwei Tage, bevor es mit Lao Airlines nach Luang Prabang in Laos geht.