Jetzt wird aber dem Alter entsprechend geruht. Schliesslich ist das erste Drittel rum und ich muss mich fuer die naechsten Drittel schonen.
Sonntag, 21. Februar 2010
Das erste Drittel
Jetzt wird aber dem Alter entsprechend geruht. Schliesslich ist das erste Drittel rum und ich muss mich fuer die naechsten Drittel schonen.
Samstag, 20. Februar 2010
Die Wiege Siams
20.2.2010:
Nachdem wir den Reisetag ueberstanden haben, diente der Freitag der Ruhe, ganz wie es sich gehoert. Wir haben ein nettes Hotel mit Swimming Pool und Haengematte (wichtig!).
Heute aber ist Aktivitaet angesagt: unser Ziel ist das Historical Center Of Sukothai, die "Wiege" und erste Hauptstadt der Thai.
Vom Hotel werden wir in die Innenstadt zum Busbahnhof gebracht, der recht schlicht gehalten ist. Der Bus wartet schon, ein Isuzu aus vergangener Zeit, dessen Technik schon veraltet war, als ich in die Lehre ging.
Kein Wunder, dass Isuzu zum GM Verbund gehoert: Wenn die Motoren so lange halten, kann sich jeder Opel-Fahrer freuen, der einen der Isuzu-Motore unter der Motorhaube hat. Das vorliegende Modell hat noch Glasroehrchen als Sicherung, alles von der Ladeflaeche, die als Sitzplatz herhaelt, erkennbar.
So zuckeln wir die 12 km in gemaechlichem Tempo, mehr als 40 km pro Stunde geht nicht. Hier der schicke Bus:
Angekommen wandern wir erstmal ein wenig durch den Park. Die historische Stadt ist weitlaeufig und bei den Temperaturen etwas muehselig zu erkunden. Schnell haben wir ein Wat samt Chang erreicht und Hopsing stellt sich der Kamera und den Elefanten:
Wie man unten sieht, liegt die Anlage im Gruenen zwischen zahlreichen Palmen. So werden wir nicht von der Sonne gegrillt, sondern koennen die tolle Kulisse bestaunen.

Auch Buddha darf nicht fehlen und ich muss ehrlich zugeben, dass mir die steinerne Variante gegenueber der heute ueblichen goldenen doch besser gefaellt.

Hier noch ein kleine Impression in der Totalen:

Mittlerweile wieder im Hotel, fallen wir in den hier herrschenden Trott zurueck. Die aisiatische Ruhe ist ansteckend und einfach himmlisch. Wenn der Reisestress nicht waere, haetten wir schon die hoechste Ebene des Seins erreicht und wuerden irgendwo in unserer aller Mitte schweben, fernab von allen Sorgen und Noeten :-))

Auch Buddha darf nicht fehlen und ich muss ehrlich zugeben, dass mir die steinerne Variante gegenueber der heute ueblichen goldenen doch besser gefaellt.

Hier noch ein kleine Impression in der Totalen:

Mittlerweile wieder im Hotel, fallen wir in den hier herrschenden Trott zurueck. Die aisiatische Ruhe ist ansteckend und einfach himmlisch. Wenn der Reisestress nicht waere, haetten wir schon die hoechste Ebene des Seins erreicht und wuerden irgendwo in unserer aller Mitte schweben, fernab von allen Sorgen und Noeten :-))
Ich befuerchte fast, wenn wir erst im naechsten Land sind und die laotische Gelassenheit verinnerlicht haben, ist die Neigung, die Rueckkehr zu vertaendeln, riesengross. Wahrscheinlich werden uns die umtriebigen Vietnamesen dann wieder auf Trab bringen muessen.
Auf jeden Fall hat uns die Tropenlaehmung voll erfasst. Ein wohltuender Kontrast zur allgemeinen deutschen Hektik.
Die dritte Woche neigt sich dem Ende zu und wir sind von Krankheiten bisher verschont geblieben. Einzig die Verdauung ist gelegentlich etwas aktiver als daheim. Und die Stechmuecken machen zuletzt Jagd auf uns, nachdem wir die ersten beiden Wochen relativ verschont geblieben sind.
Und die Vorstellung von Schnee erinnert doch eher an eine Fantasywelt.
Gruesse an alle! Und haltet durch! Der Fruehling kommt!
Freitag, 19. Februar 2010
Von Tempeln und Fluessen
17.2.2010:
Nach langer Reise in Ayutthaya angekommen, haben wir ein tolles Hotel gefunden. Direkt an der Strasse findet ein Markt statt, der wohl kombiniert wurde mit den immer noch andauernden Festlichkeiten des Chinesischen Neujahrsfestes. Nichts fuer ruhige Stunden.

Am naechsten Tag ist Kultur angesagt. Ayutthaya war Hauptstadt in der Zeit vor Bangkok und wurde aufgegeben, als Birma die Thai vernichtend geschlagen haben, irgendwann im 18. Jahrhundert.
Budhas sind da natuerlich ueberall. Gelegenheit zum Plausch mit neuen Bekannten natuerlich auch. Kirsten und Dennie haben wir im Hotel kennen gelernt und spontan beschlossen, den Tag gemeinsam zu verbringen. Eine gute Entscheidung.

Wat nennt man die eindrucksvollen Tuerme (bzw. Tempel), manche davon erinnern an den schiefen Turm von Pisa. Die gibt es dann auch im Dreierpack:

Nach dem wir genug in den alten Gemauern geschwitzt haben, geht es per Tuk-Tuk...
... auf eine einstuendige Bootstour in einem gemuetlichen Longboat. So wohnen die Thai am Wasser, Uferstrassen gibt es nicht:
Zurueck geraten wir in den ayutthayanischen Aschermittwochsumzug incl. asiatischer Lahno und den unvermeidlichen Drachen:

Nicht so gross wie der Meenzer Rosenmontagsumzug, aber immerhin. Dann verabschieden wir unsere neue Bekannten, die per Nachtzug nach Chiang Mai in den Norden fahren.
Wir bereiten uns auf die Reise nach Sukhothai in Zentralthailand vor. Diese wiederum ist die erste Hauptstadt der Thais und die Wiege des eigentlichen Siams (der alte Name von Thailand). 5,5 Stunden, im klimatisierten Bus inclusive plaerrendem Fernseher.
Aber da muessen wir durch! Und stuerzen uns vorher erneut in das asiatische Strassenfest.
Montag, 15. Februar 2010
Reisesplitter
Sonntag, der 14.2.2010:
Es ist wie eine fast vergessene Erinnerung ... Tag 12, das erste Mal Regen. Kein Tropenschauer, nein, so schlimm ist es nicht. Es beginnt wie ein lauer Sommerregen und regnet sich dann ein. Doch nach 2 Stunden ist das Spektakel vorbei und die Sonne kommt wieder raus. Eine schoene zweite Tageshaelfte beginnt.
Die Gerueche sind jetzt noch intensiver, wenn dies ueberhaubt noch moeglich ist. Und immer noch wechseln Angenehme und Unangenehme.
Dann wird die Luft klarer und man fuehlt sich fast wie am Mittelmeer. Hier ein Bild vom Ort:
Die Gerueche sind jetzt noch intensiver, wenn dies ueberhaubt noch moeglich ist. Und immer noch wechseln Angenehme und Unangenehme.
Dann wird die Luft klarer und man fuehlt sich fast wie am Mittelmeer. Hier ein Bild vom Ort:
Montag, der 15.2.2010:
Es ist bewoelkt und das Meer ist ein wenig stuermisch. Doch schnell bricht die Sonne wieder durch und es ist ein toller Tag, die Seele baumelt, was das Zeug haelt.
Fast bedauern wir es, weiter zu reisen, aber wer rastet, der rostet. Morgen brechen wir auf, eine alte Kaiserstadt ist das kommende Ziel. Ko Chang war sehr schoen, doch jetzt sind wir erholt und es wird Zeit fuer ein wenig Luftveraenderung.
Dienstag, der 16.2.2010:
Dienstag, der 16.2.2010:
Die Fahrt laeuft wie am Schnuerchen. Sammeltaxi zur Faehre, die gerade abfaehrt, nachdem wir sie betreten haben. Weiter per Minibus nach Bangkok Northern Bus Terminal. Wir sind ein wenig durchgeruettelt, aber ansonsten ist die Fahrt angenehm. Im Gegensatz zum Bus nach Ko Chang kein droehnender Fernseher, das ist echt eine Erleichterung.
In Bangkok ist es nicht einfach, die Abfahrt nach Ayutthaya, der alten Hauptstadt der Thai, zu finden. Nach einigen Irrungen und Nachfragen haben wir uns endlich orientiert, nehmen eine Mahlzeit im Food Center und schon geht es los im klimatisierten Linienbus.
In Bangkok ist es nicht einfach, die Abfahrt nach Ayutthaya, der alten Hauptstadt der Thai, zu finden. Nach einigen Irrungen und Nachfragen haben wir uns endlich orientiert, nehmen eine Mahlzeit im Food Center und schon geht es los im klimatisierten Linienbus.
Als wir ankommen, der Schock: Alle Guesthouses sind ausgebucht (oder unannehmbar), doch irgendwie finden wir ein Zimmer. Schick im Hotel, doch davon erzaehle ich morgen mehr. Dann folgen auch die Bilder der herrlichen Tempelanlagen und des Aschermittwochsumzuges im Ort.
Samstag, 13. Februar 2010
Transport auf suedostasiatisch
Heute hat die Seelenbaumelei am Strand ein Ende. Bewegung ist angesagt. Oder wir werden bewegt, wenn wir ehrlich sind.


Hier geht ja alles vollautomatisch und so wurden wir zur angenehmen Zeit zum Elefantencamp gebracht. 10:40 Uhr ist wirklich was fuer Langschlaefer. Vor Ort gab es Ananas und Kokosnussmilch (erinnert mich irgendwie an Ziegenpisse, aber wahrscheinlich gewoehnt man sich daran). Dann das Aufsetzen auf Siuang, eine 32 Jahre alten Elefantendame, fuer mich persoenlich in dem Moment ein wenig luftig, die Angelegenheit.
Dann stapft die Dame los, es wackelt wie nach zehn kleinen Bier, aber die Aussicht ist grandios und an den seltsamen Gang gewoehnt man sich.
Im ersten Moment, in dem es bergab geht, halte ich die Luft an, aber so schlimm ist es dann doch nicht.
Der Weg durch den Dschungel ist gesaeumt von zahlreichen bunten Schmetterlingen, eine wahre Pracht. Der Fuehrer selbst spricht einige Brocken Deutsch und ansonsten das ganz spezielle Englisch: Mi ist milk, Ei ist Ice und so weiter.
Viel zu schnell ist der Ritt zu Ende und Hopsing fuettert den Elefanten. Doch der Hoehepunkt kommt noch. Baden mit den Elefanten und Hopsing wird zur Putzfrau, schrubbt den Dickhaueter von oben bis unten.
Die Wasserstelle ist kuehl, eine willkommene Abwechslung. Dann ist die Rueckfahrt angesagt, auf der unsere Mitreisenden von Vietnam schwaermen. Wir freuen uns drauf. Ha Long Bucht, wir kommen!
Doch bis dahin ist noch ein wenig Zeit.
Montag, 8. Februar 2010
Die Elefanteninsel ruft
Die letzten Tage Bangkok waren sehr intensiv. Wir waren im Zoo, um dem heissen Beton zu entfliehen. Vorher wollte uns jemand zu einem Tempel leiten, der nur heute geoeffnet hat. Ein Priester segnet mit heiligem Wasser und just haelt ein Tuk Tuk um uns dort hin zu bringen. Wir sind nicht mitgefahren, man landet dann in der Regel aber in einem Diamanten oder Goldgeschaeft.
Am naechsten Tag ging es auf einen riesigen Wochenendmarkt, natuerlich mit dem Linienbus. Der Markt war voller Leute und ueberall duftete es nach Chemie. Die Klamotten sind zwar billig (150 Baht=3 Euro), aber die Qualitaet ist maximal KiK.
Wir teilten uns dann, die Dame schoppte, ich genoss erleichtert und fern des Trubels das Marktfeeling bei Kaffee und Wasser und beobachtete die Leute, waehrend in meinem Ruecken eine Box mit Banjo Country Musik droehnte.
Jetzt haben wir Bangkok geschafft. Bangkok, die Stadt der gefuehlten drei Millionen Gartkuechen, die jeden Flecken der Strasse ausfuellen. Bangkok, die Stadt der tausend Gerueche. Wer hier Diaet halten will, hat es schwer. Ueberall duftet es nach gebratenen Speisen (und manchmal stinkt es auch nur allgegenwaertig).
Unsere Planung haben wir noch einmal umgeworfen. Statt Ko Samet sind wir auf der Elefanteninsel (Ko Chang. Ko=Insel, Chang= Elefant) gelandet, die so heisst, weil ihre Konturen einem Elefantenschaedel aehneln. Liegt direkt an der kambodianischen Grenze.
Mit der Faehre gelandet, ging es rein in ein 12 Mann Taxi und schon begruesste uns der White Sand Beach. Und eine Ueberraschung. Nach dem asiatischen Bangkok trifft uns hier der Kulturschock: Gebratene halbe Haehnchen, deutsche Baeckerei und ein Rotlichtbezirk. Koennte auch ueberall im Sueden sein.
Na, ja...
Am heutigen Morgen sieht es dann schon besser aus. Die Dschungelinsel ruft, aber jetzt geht es erstmal an den Strand.
Am naechsten Tag ging es auf einen riesigen Wochenendmarkt, natuerlich mit dem Linienbus. Der Markt war voller Leute und ueberall duftete es nach Chemie. Die Klamotten sind zwar billig (150 Baht=3 Euro), aber die Qualitaet ist maximal KiK.
Wir teilten uns dann, die Dame schoppte, ich genoss erleichtert und fern des Trubels das Marktfeeling bei Kaffee und Wasser und beobachtete die Leute, waehrend in meinem Ruecken eine Box mit Banjo Country Musik droehnte.
Jetzt haben wir Bangkok geschafft. Bangkok, die Stadt der gefuehlten drei Millionen Gartkuechen, die jeden Flecken der Strasse ausfuellen. Bangkok, die Stadt der tausend Gerueche. Wer hier Diaet halten will, hat es schwer. Ueberall duftet es nach gebratenen Speisen (und manchmal stinkt es auch nur allgegenwaertig).
Unsere Planung haben wir noch einmal umgeworfen. Statt Ko Samet sind wir auf der Elefanteninsel (Ko Chang. Ko=Insel, Chang= Elefant) gelandet, die so heisst, weil ihre Konturen einem Elefantenschaedel aehneln. Liegt direkt an der kambodianischen Grenze.
Mit der Faehre gelandet, ging es rein in ein 12 Mann Taxi und schon begruesste uns der White Sand Beach. Und eine Ueberraschung. Nach dem asiatischen Bangkok trifft uns hier der Kulturschock: Gebratene halbe Haehnchen, deutsche Baeckerei und ein Rotlichtbezirk. Koennte auch ueberall im Sueden sein.
Na, ja...
Am heutigen Morgen sieht es dann schon besser aus. Die Dschungelinsel ruft, aber jetzt geht es erstmal an den Strand.
Freitag, 5. Februar 2010
Bangkok - Eintritt in eine exotische Welt

Schnee von gestern, das kann man wirklich sagen. Um uns ist geschaeftiges Treiben der aisatischen Art. Bangkok ist eine interessante Metropole. Viele Ecken sind urspruenglich und ergeben das Flair, das wir uns vorgestellt haben. Dazu kommen viele teils kitschige Tempel und riesige Hochhaeuser. Die Kevag Bangkoks faehrt auf dem Wasser und kostet schlappe 13 Baht (25 Cent), ein tolles Erlebnis.
Hier ist es wirklich warm und zusammen mit dem Schlafmangel dank einer langen Anreise sind die ersten Tage schwierig und der Genuss nur bedingt zu erleben.
Thailand hat Rechtsverkehr, da muss man sich umgewoehnen. Auch fehlen Opel und VW, hier dominieren Toyota, Nissan, Isuzu und Hyundai. Aber die unvermeidlichen Daimlers sieht man auch, sowie ab und an einen BMW.
Die Sprache ist ein seltsamer Singsang, wir glauben nicht, dass es uns gelingen wird, das nur annaehernd verstaendlich zu wiederholen. Aber mal sehen.
Die Ankunft selbst war zaeh, erst stehen wir 1,5 Stunden an der Passkontrolle, dann muessen wir unser Gepaeck suchen. Immerhin, das Taxi in die Innenstadt kostet knapp 13 Euro - wir sind bestimmt uebers Ohr gehauen worden ;-) und das fuer eine dreiviertel Stunde Fahrt.
Unser Guesthouse wird dominiert von Franzosen, ist familiaer und ruhig, da kann man nicht meckern.
Sonntag wollen wir weiter, die kleine Insel Ko Samet an der Ostkueste haben wir mal anvisiert.
Das soll es fuer heute gewesen sein. Wir schwitzen weiter, ihr friert. Beides kann nervig sein.
Bis bald,
Hoeppchen&Schmidty
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