17.2.2010:
Nach langer Reise in Ayutthaya angekommen, haben wir ein tolles Hotel gefunden. Direkt an der Strasse findet ein Markt statt, der wohl kombiniert wurde mit den immer noch andauernden Festlichkeiten des Chinesischen Neujahrsfestes. Nichts fuer ruhige Stunden.

Am naechsten Tag ist Kultur angesagt. Ayutthaya war Hauptstadt in der Zeit vor Bangkok und wurde aufgegeben, als Birma die Thai vernichtend geschlagen haben, irgendwann im 18. Jahrhundert.
Budhas sind da natuerlich ueberall. Gelegenheit zum Plausch mit neuen Bekannten natuerlich auch. Kirsten und Dennie haben wir im Hotel kennen gelernt und spontan beschlossen, den Tag gemeinsam zu verbringen. Eine gute Entscheidung.

Wat nennt man die eindrucksvollen Tuerme (bzw. Tempel), manche davon erinnern an den schiefen Turm von Pisa. Die gibt es dann auch im Dreierpack:

Nach dem wir genug in den alten Gemauern geschwitzt haben, geht es per Tuk-Tuk...
... auf eine einstuendige Bootstour in einem gemuetlichen Longboat. So wohnen die Thai am Wasser, Uferstrassen gibt es nicht:
Zurueck geraten wir in den ayutthayanischen Aschermittwochsumzug incl. asiatischer Lahno und den unvermeidlichen Drachen:

Nicht so gross wie der Meenzer Rosenmontagsumzug, aber immerhin. Dann verabschieden wir unsere neue Bekannten, die per Nachtzug nach Chiang Mai in den Norden fahren.
Wir bereiten uns auf die Reise nach Sukhothai in Zentralthailand vor. Diese wiederum ist die erste Hauptstadt der Thais und die Wiege des eigentlichen Siams (der alte Name von Thailand). 5,5 Stunden, im klimatisierten Bus inclusive plaerrendem Fernseher.
Aber da muessen wir durch! Und stuerzen uns vorher erneut in das asiatische Strassenfest.
